Zahnimplantate Implantate Heidelberg - Dr. med. dent. Uwe Richter - Implantologie Implantat Zahnimplantat, Telefon: 06221 - 41 00 43

Innovative Lokalanästhesie, Dämmerschlaf und Narkose

Bevor man Methoden der modernen Medizin zur Sedierung anwendet, sehen wir uns verpflichtet, Sie dahingehend aufzuklären, dass es fast vergessene Verfahren geschafft haben, sich wieder in den Dienst der modernen zahnärztlichen Lokalanästhesie zu stellen:

So sind wir in der Lage, Ihnen einen großen Teil Ihrer Angst nehmen, was die zahnärztlichen Betäubungsspritzen angeht: Neben den Verfahen der Terminal- und Leitungsanästhesie wenden wir seit wenigen Jahren die Intraligamentäre Lokalanästhesie an. Dabei wird mit einer ultradünnen Injektionskanüle nicht ein ganzer Kieferabschnitt, sondern ein einzelner Zahn – egal ob Ober- oder Unterkiefer – durch Einbringen des Lokalanästhetikums in die Zahnfleischfurche örtlich betäubt. Es klingt fast unglaublich, dass dieses Verfahren auch und gerade bei Behandlungen wie z.B. der gefürchteten Nerv- oder Wurzelbehandlung äußerst erfolgreich angewendet werden kann.

Bei den bisher üblichen Verfahren der terminalen oder Leitunsanästhesie, verwenden wir erstens neueste, ultradünne Injektionssysteme und zweitens wird die Einstichstelle vor der Injektion vereist oder mit Oberflächenanästhesie - wie bei Kindern vor einer Allgemeinnarkose mit einem Heftpflaster - betäubt. Sollten Ihnen diese Methoden geläufig sein und Sie sie ablehen, können Sie ein Sedierungsverfahren wählen, bei dem Sie 1 Stunde vor Behandlung ein beruhigendes und Angst lösendes Medikament einnehmen, das Sie in einen dämmrigen Zustand versetzt.

Mit 1 Tablette Dormicum oder Tabalon könne Sie sich in einen dämmrigen und entspannten Zustand versetzen lassen.

Dafür sollten Sie sich in unsere Praxis begleiten lassen, da Sie zwar weiterhin wach und ansprechbar bleiben, aber nicht verkehrstüchtig sind. Neben der durch das Medikament bewirkten psychovegetativen Entkopplung, kann auch eine retrograde Amnesie auftreten: das heißt, dass Sie sich an nichts mehr erinnern. Wenn Sie es aufgrund individueller Risiken wünschen, bieten wir Ihnen ein von einem Anästhesisten begleitetes Monitoring an.

Bei vertretbarer Indikation führen wir Behandlungen in Vollnarkose (ITN oder Larynxmaske) durch. Diese Narkosen sind gut verträglich und Sie können 30-60 Minuten nach dem Aufwachen unsere Praxis in Begleitung verlassen. Unser Anästhesist Dr. Böker, Arzt für Anästhesie und Notfallmedizin, betreut Sie vor, während und nach der Narkose.