Vitamine D3 und K2.

In Zahnmedizin für Implantate, Knochenaufbau und Parodontitis.

Gründe für eine ausreichende Vitamin D3+K2 Versorgung bei einer Zahnimplantation


Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass ein ausreichender Vitamin D Blutspiegel über den Erfolg von allgemeinmedizinischen, orthopädischen Knochenimplantaten entscheidet (G. Maier, Uni Oldenburg, 2015). In Deutschland sind nur rund 50% aller Menschen gut mit Vitamin D versorgt (RKI - 2019). Risiken für einen Vitamin D Mangel bestehen bei: 

Lebensalter über 60

Chronischen Darmerkrankungen

Mangelnde UV-B Sonnenexposition 

Extensiver Gebrauch von Sonnenschutzmitteln

Osteoporose

Von Zahnärzten und Implantologen wird dieser latente Vitamin D Mangel bei Implantation, Knochenaufbau und Parodontitis zu wenig berücksichtigt. Weil wir in unserer Praxis häufig einen Vitamin D Mangel feststellen mussten, raten wir präoperativ zur Vitamin D Einnahme. Mit einem individuell auf Ihre Bedürfnisse dosierten Kombinationsmedikament aus Vitamin D3 und Vitamin K2 und ggf. Calcium wird Ihr Kieferknochen vor einer Implantation remineralisiert.

Welchen Nutzen haben Sie von Vitamin D und wozu Vitamin K2 ?


Die Vitamine D3 und K2 spielen in Kombination eine entscheidende Rolle bei der Knochenmineralisierung und somit beim Einwachsen des Implantates in den Knochen. Vereinfacht kann man sagen, dass Vitamin D für die Bereitstellung von Calcium in die Blutbahn sorgt. Nur bei gleichzeitiger Anwesenheit von Vitamin K2 wird das Calcium von der Blutbahn in den Knochen eingebaut. Dies geschieht über die K2 katalysierte Aktivierung des Osteo-Gla-Proteins. Die wichtigsten Vorteile eines guten Vitamin D-K2 Blutspiegels sind die sichere Einheilung von Implantaten, die Vermeidung von Osteoporose und die Wiederloslösung arteriosklerotischer Ablagerungen von den Blutgefäßwänden. In Japan gibt es sehr wenig Osteoporose und Hüftkopffrakturen, weil die Menschen durch den traditionellen Genuss von Natto, einem Vitamin D-K2 reichen Sojafermentprodukt, besser mineralisierte Knochen haben als wir Europäer. (Prof. Braun, Stuttgart, Pers.Mitt.; Knapen, M.H. 2007; Shiraki, 2000; osd-ev.org).

Was kostet Vitamin D bzw. der Test ?


Den Vitamin D Test lassen Sie am besten bei Ihrem Hausarzt machen. Er kostet ca. 35.-€. Das Vitamin D3/K2 Präparat kostet ca. 15.-€.

Was kann ich in der Zukunft für meinen Vitamin D Haushalt tun ?


Durch Sonne-UV-B-bestrahlung wird in der Haut die Vitamin D Vorstufe Cholecalciferol, Calciol, gebildet und in der Leber zum inaktiven 25-OH-Vitamin-D3, Calcidiol, umgewandelt. Bei Bedarf wird es vorallem in der Niere zu aktivem 1,25-OH-Vitamin-D3, Calcitriol, synthetisiert. Nur ein geringer Teil Vitamin D wird über den Darm aufgenommen.

Die in Deutschland im Winter geringe Sonneneinstrahlung, der Gebrauch von Sonnenschutzmittel 50+ und die bei Älteren reduzierte Aufnahme von Vitamin D aus dem Darm – resultieren häufig in einem Vitamin D Mangel. Ein tägliches, 15-30 Minuten dauerndes Sonnenbad ohne Sonnenschutz würde genügen, um einen ausreichenden Vitamin D Spiegel zu entwickeln. 

Merke: lassen Sie Ihren Vitamin D Blutspiegel checken und denken Sie über die Einnahme eines D3/K2 Präparates nach. In Zusammenarbeit mit einem allgemeinmedizinischen Arztlabor beraten wir Sie gerne.

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Dr Uwe Richter

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