Mundhygiene-, Ernähungsberatung,
Zuckerreduktion bei Kindern

Allgemeine Putztechniken:

  • Handzahnbürste mittelhart und multitufted: Technik nach Fones:
  • Zähne aufeinander stellen, Zahnbürste im hinteren Backenzahnbereich ansetzen und in rotierenden Bewegungen vom Zahnfleisch des Oberkiefers über die Zähne zum Zahnfleisch des Unterkiefers bewegen. Dabei sollte sich langsam von der einen Backezahnregion über den Zahnbogen in die andere Backenzahnregion bewegt werden Anschließen noch die Kauflächen Putzen und die Innenseite im Ober- und Unterkiefer mit wischenden Bewegungen auskehren
  • elektrische Bürsten besser für ältere oder motorisch Eingeschränkte
  • Zahnseide bei sehr engen Zahnzwischenräumen (IDR) oder Zahnzwischenraumbürsten bei weiteren IDR. Die Anpassung der richtigen Größe bekommen Sie bei der Professionellen Zahnreinigung bei uns in der Praxis
  • nach dem Genuss von säurehaltigen Speisen und Getränken wie z.B. Obst, Apfelsaft, Orangensaft oder Energy-Drinks, sollte 30 min keine Zähne geputzt werden. Andernfalls führt dies zu einem Abtrag der aufgeweichten, angeätzten Zahnoberfläche



Kinder:

  • KAI-Putztechnik: Kauflächen – Außenflächen – Innenflächen
  • eine für das Kind selbstverständliche Routine entwickeln, gemeinsam Zähne putzen, Zeigen der letzten Zähne um Fokus auf die Problemstellen zu richten. Eltern putzen beim Kind nach: bis max. zum 10. Lebensjahr



Jugendliche:

  • Zähneputzen trotz pubertärer Stimmungsschwankungen regelmäßig durchführen!
  • Gesunde, weiß strahlende Zähne sind attraktiv und in der Clique gerne gesehen.



Ernährung:

Eine niederglygämische, pflanzenbasierte, Ballast-, Mikronährstoff-, Antioxidantien- und Omega-3-Fettsäuren haltige Ernährung scheint die bester Prävention für parodontale Erkrankungen zu sein. Allgemein geht eine solche Ernährung mit einer geringeren Prävalenz an Diabetes m.II, entzündlichen Darm- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen einher (Fung et al., 2010 + Wölber et al., ZM, 2017).



Zuckerkonsum:

Die WHO empfiehlt maximal 8 1/3 Zuckerwürfel pro Tag. Dies entspricht 1 Glas Cola, Smoothie oder Orangensaft. Auf dem 2. Zuckerreduktionsgipfel haben Politik und Industrie im Oktober 2018 vereinbart, den Gehalt an Zucker auf freiwilliger Basis zu reduzieren.

Die Kinder sollten wenigstens in Anwesenheit der Eltern durch eigenes Vorbild zu ungesüßten Teegetränken und Wasser erzogen werden. Gesüßtes sollte Ihnen als –ungesundes- Highlight verkauft werden, da es nicht nur die Zähne, sondern auch den Darm krank macht.

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Dr Uwe Richter

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